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Musik

Was sagt unser Musikgeschmack über uns aus?

Was sagt unser Musikgeschmack über uns aus?

Das Hören von Musik ist für uns alle eine Entspannung und heutzutage nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Fast täglich lauschen wir den unterschiedlichsten Klängen aus unseren Kopfhörern, dem Radio oder dem Lautsprecher. Doch was sagt unser Lieblingssong oder unser Lieblingsgenre über uns aus?

Musik spiegelt unseren Charakter so gut wie kaum eine andere Freizeitbeschäftigung. Denn mit der Hilfe von Musik wird vor allem das Tor zu unserem Unterbewusstsein geöffnet. Was man sich möglicherweise schon denken kann ist, dass Menschen, die hauptsächlich Klassik hören intelligenter sind als solche, die billigen Gangster-Rap hören. Sowie auch die Hörer von Hard-Rock gewaltbereiter sind, als Personen, die ruhigen Pop und Schlager genießen. Dies trifft jedoch nicht auf alle zu und ist oftmals auch eher ein Klischee.

Bewiesen ist außerdem, dass man grundsätzlich alle Menschen in zwei Arten, je nach ihrem Musikgeschmack entsprechend, einteilen kann. Dabei unterscheidet man zwischen Empathikern und Systematikern.

Empathiker hören hauptsächlich Blues und Pop. Menschen die dieser Gruppe entsprechen, sind sehr gefühlvoll und sanft zu sich selbst und anderen. Solche Personen sind sehr gute Liebhaber und werden andere eher weniger verletzten. Dafür offenbaren sie oftmals zu viel von sich und schaffen sich damit viel Angriffsfläche. Außerdem machen einem diese Menschen oft falsche Komplimente oder sagen nicht ihre ehrliche Meinung um andere nicht zu verletzten. Dennoch sind sie sehr gute Zuhörer und sehr liebenswert, können aber auch selber leicht verletzt werden. Natürlich trifft das nicht auf alle Hörer der genannten Genres zu, aber einiges entspricht meistens der Wahrheit. Oft sind es eher Frauen, die sich in diese Kategorie einordnen lassen.

Systematiker fühlen sich eher lauten und komplexen Tönen und Liedern zugehörig. Die Hörer lauschen meistens den Musikgenres Elektro, Rock oder House. Oft sind diese Menschen temperamentvoller und ein bisschen wilder. Dafür sind sie sehr ehrlich und sagen gerne ihre Meinung. Sie haben oft auch ein größeres Selbstbewusstsein, was daran liegt, das die Texte und Töne aus den genannten Genres eine abhärtende Wirkung haben. Vieles in dieser genannten Gruppe trifft auf Männer zu.

Der Musikgeschmack verändert sich bei den meisten Menschen im Laufe der Zeit sehr stark. So kann es sein, dass ein jahrelanger Jazzhörer in seinen Pensionsjahren lieber Pop oder Klassik lauscht. Das ist auch gar nicht weiter schlimm, doch es verändert unseren Denkstil oft mehr als man glauben mag. HipHop und Rock lassen die Menschen oft kritischer denken und geben ihnen oft eine negative Einstellung. Wobei Hörer von Popsongs oft fröhlicher sind und versuchen positiv zu denken.

Oft hat das Wechseln des Musikgeschmacks auch einen Altershintergrund. Babys und Kinder begeistern fröhliche und helle Töne, und Texte die einfach verstehen sind. Im Teenageralter neigt man eher dazu, dass man Musik hört, je nachdem wie man sich entwickeln will. Oft hält das bis zur Lebensmitte an wobei man im hohen Alter oft wieder zu einfachen und fröhlichen Liedern greift.

Alles in allem sagt unser Musikgeschmack sehr viel über uns aus, dennoch sollte man nicht vergessen sich auf den Charakter des jeweiligen Menschen zu konzentrieren und nicht jeden nur nach seinen Lieblingssongs beurteilen.

Kann Musik bei Depressionen helfen?

Kann Musik bei Depressionen helfen?

Musik, es gibt wohl niemanden auf der Welt, der Musik nicht auf die ein oder andere Art liebt, vergöttert oder gar als überlebenswichtig ansieht. Für viele gehört Musik, entweder hören oder selber machen, zu einem ganz normalen Lebensalltag hinzu. Aber wie geht das eigentlich? Mit nur wenigen Noten kann man ganze Melodien erschaffen die einen ans Herz gehen. Aber Musik kann noch mehr, denn immerhin ist sie in der Lage, die Gemüter zu verändern und für Glücksgefühle zu sorgen. Darüber hinaus sagt man auch, dass Musik therapeutische Fähigkeiten hat. Wie aber manifestiert sich das? Wir haben uns mal schlau gemacht.
Musik hilft dabei, Probleme anzugehen. Besonders nachts versucht der Kopf, alles am Tag erlebte zu verarbeiten, die guten und die schlechten Dinge. Wenn man dabei ein wenig Musik hören kann, dann fällt es nachgewiesenerweise immer ein wenig einfacher, all die Gedanken aus dem System zu bekommen und dadurch angehende Depressionen bereits im Keim zu ersticken. Musik ist auch immer anregend, sprich sie motiviert dazu, neues auszuprobieren und sich dadurch selber treu zu bleiben. Wenn man zum Beispiel einen Blog schreiben will oder sich sportlich verausgaben möchte, dann ist dies mit Musik immer einfacher, da sie sowohl ablenkt als auch anregt. Depressive Gedanken oder gar Trauer haben dadurch weniger Chancen, sich breitzumachen.
Des Weiteren ist es auch körperlich relevant, denn Musik hat auch andere Talente. Wer öfters mal ruhige Musik hört – oder auch weniger ruhige, je nach persönlichem Geschmack – der kann damit dafür sorgen, dass der Herzschlag runterfährt und man so ein wenig zur Ruhe und Gesinnung kommt. Interessanterweise sind besonders keltische Musik oder auch das bekannte Reggae hierbei sehr empfehlenswert, um den Blutdruck zu senken. Also öfters mal was neues suchen bei der Musik! Genau so verhält es sich übrigens auch mit der Atmung. Durch relaxende Musik fällt einem die gleichmäßige Atmung viel leichter, was sich auch positiv auf das allgemeine Wohlbefinden ausübt. Das ist auch der Grund, warum in viele OP-Räumen der Welt im Hintergrund Musik spielt, da sich die Ärzte dadurch mit einer leichteren Atmung und ruhigeren Hand besser auf ihre Arbeit konzentrieren können.
Natürlich muss man hier dann auch noch die Musik Therapie erwähnen; hier spielen und praktizieren Menschen gemeinsam, um sich ihren eventuellen Dämonen zu stellen. Meist kommen Menschen dazu in einer Gruppe zusammen, um auch mal täglich zu spielen. Von 20 Minuten bis hin zu einer Stunde, diese Zeiten variieren oft. Deswegen sind die Iren auch als ein glückliches Volk bekannt, da sie mindestens wöchtentlich für ihre Jam Sessions zusammenkommen um in den Pubs Musik zu machen. Sie wissen einfach, dass Musik zum Leben und zum Glück dazugehören. Also ja: Musik kann immer dabei helfen, gegen verschiedene Arten von Depressionen anzugehen und diese zu lösen, weswegen Musik eine große Rolle in unserem Leben spielt.

10 Dinge die nur auf einem Musikfestival in Deutschland passieren

10 Dinge die nur auf einem Musikfestival in Deutschland passieren

Jetzt, wo langsam der Sommer wieder um die Ecke kommt und man sich schon fast wieder mit kurzer Hose in den Park trauen kann, sollte auch die Planung für die anstehende Festivalsaison nicht zu kurz kommen, immerhin sind die Tickets meist schon schnell vergeben und werden immer teurer.
Festivals in Deutschland sind dabei immer etwas ganz besonderes, denn sie sind so sehr vielseitig und unterschiedlich, dass man sich den ganzen Sommer über ausgezeichnet entertainen lassen kann. Von Heavy Metal bis hin zu winzigen Hippie Treffen in der Provinz, Deutschland hat bei den Festivals eine ganze Menge zu bieten. Wir haben uns mal die Mühe gemacht, 10 Dinge zu listen, die man eigentlich aussschliesslich nur auf einem Musikfestival in Deutschland finden kann.

1. Helga
Stundenlang schreien Menschen wie wild „Helga“ durch das Campinggelände, basierend auf einer fast uralten Legende, bei der jemand seine Freundin Helga suchte.

2. Flunkiball
6-10 Spieler, genauso viele Flaschen Bier und ein Fussball in der Mitte – mehr braucht es nicht für eines der beliebtesten Festivalspiele in Deutschland. Ziel ist es, den Ball in der Mitte mit einem anderen Ball zu treffen und dann schnell das Bier zu trinken.

3. Zeltcamps
Zelten und Campen stehen für echte Festivals. Oft schliessen sich mehrere Zelte zusammen um für ein Wochenende gemütlich eine ganz eigene Gemeinde zu gründen.

4. Flagge zeigen
Mit Bezug auf den vorherigen Punkt: diese Zeltstaaten haben oftmals auch ihre eigenen Flaggen um zu zeigen, wer hier wohnt. Selten sieht man so viele Königreiche so friedlich im Einklang lebend.

5. Nachrichten
Fast nirgendwo sonst als auf Festivals sieht man so viele Menschen mit Schildern und anderen visuellen Aussagen. Oft richten die sich an soziale Ungerechtigkeiten, aber manchmal sind sie auch einfach nur dazu da, um für allgemeine Erheiterung zu sorgen.

6. Regengötter
Es ist schon fast Tradition, dass es bei Festivals in Deutschland mindestens einen ganzen Tag lang regnet, immerhin ist Detschland auch nicht nur von Sonne verwöhnt, selbst im Sommer. Daher sieht man dann immer Menschen mit interessanten Methoden, um sich gegen den Regen zu schützen.

7. Retro
Neue Gadgets haben auf deutschen Festivals nicht wirklich was verloren, retro ist wieder in. Also am besten die Polaroidkamera statt des iPhones mitnehmen.

8. Weltweit essen
Nicht nur die Musik lädt bei Festivals ein, auch das ganze Drumherum. So kann man sich kulinarisch durch die ganze Welt probieren.

9. Authentische Kleidung
Wenn wir uns das Oktoberfest ebenfalls als Musikfestival in den Kopf rufen, dann kommen wir definitiv nicht daran vorbei zu erkennen, wieviel Arbeit in die authentische Trachtenkostüme geht!

10. Liebe und Frieden
Festivals sind der ultimative Ort an dem Liebe und Frieden herrscht, für das ganze Wochenende und länger. Es ist eindeutig eine Oase der Ruhe!