Kann Musik bei Depressionen helfen?

Musik, es gibt wohl niemanden auf der Welt, der Musik nicht auf die ein oder andere Art liebt, vergöttert oder gar als überlebenswichtig ansieht. Für viele gehört Musik, entweder hören oder selber machen, zu einem ganz normalen Lebensalltag hinzu. Aber wie geht das eigentlich? Mit nur wenigen Noten kann man ganze Melodien erschaffen die einen ans Herz gehen. Aber Musik kann noch mehr, denn immerhin ist sie in der Lage, die Gemüter zu verändern und für Glücksgefühle zu sorgen. Darüber hinaus sagt man auch, dass Musik therapeutische Fähigkeiten hat. Wie aber manifestiert sich das? Wir haben uns mal schlau gemacht.
Musik hilft dabei, Probleme anzugehen. Besonders nachts versucht der Kopf, alles am Tag erlebte zu verarbeiten, die guten und die schlechten Dinge. Wenn man dabei ein wenig Musik hören kann, dann fällt es nachgewiesenerweise immer ein wenig einfacher, all die Gedanken aus dem System zu bekommen und dadurch angehende Depressionen bereits im Keim zu ersticken. Musik ist auch immer anregend, sprich sie motiviert dazu, neues auszuprobieren und sich dadurch selber treu zu bleiben. Wenn man zum Beispiel einen Blog schreiben will oder sich sportlich verausgaben möchte, dann ist dies mit Musik immer einfacher, da sie sowohl ablenkt als auch anregt. Depressive Gedanken oder gar Trauer haben dadurch weniger Chancen, sich breitzumachen.
Des Weiteren ist es auch körperlich relevant, denn Musik hat auch andere Talente. Wer öfters mal ruhige Musik hört – oder auch weniger ruhige, je nach persönlichem Geschmack – der kann damit dafür sorgen, dass der Herzschlag runterfährt und man so ein wenig zur Ruhe und Gesinnung kommt. Interessanterweise sind besonders keltische Musik oder auch das bekannte Reggae hierbei sehr empfehlenswert, um den Blutdruck zu senken. Also öfters mal was neues suchen bei der Musik! Genau so verhält es sich übrigens auch mit der Atmung. Durch relaxende Musik fällt einem die gleichmäßige Atmung viel leichter, was sich auch positiv auf das allgemeine Wohlbefinden ausübt. Das ist auch der Grund, warum in viele OP-Räumen der Welt im Hintergrund Musik spielt, da sich die Ärzte dadurch mit einer leichteren Atmung und ruhigeren Hand besser auf ihre Arbeit konzentrieren können.
Natürlich muss man hier dann auch noch die Musik Therapie erwähnen; hier spielen und praktizieren Menschen gemeinsam, um sich ihren eventuellen Dämonen zu stellen. Meist kommen Menschen dazu in einer Gruppe zusammen, um auch mal täglich zu spielen. Von 20 Minuten bis hin zu einer Stunde, diese Zeiten variieren oft. Deswegen sind die Iren auch als ein glückliches Volk bekannt, da sie mindestens wöchtentlich für ihre Jam Sessions zusammenkommen um in den Pubs Musik zu machen. Sie wissen einfach, dass Musik zum Leben und zum Glück dazugehören. Also ja: Musik kann immer dabei helfen, gegen verschiedene Arten von Depressionen anzugehen und diese zu lösen, weswegen Musik eine große Rolle in unserem Leben spielt.